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Neuigkeiten

October 12, 2015

Skurriles aus der Welt des 3D Drucks

Der 3D Druck ist eine technische Innovation und wird in vielen Bereichen sinnvoll eingesetzt. Doch es geht auch anders. Skurrile 3D Drucke sorgen teils für Unverständnis, aber auch für eine Menge Spaß.

Ein gedrucktes Baby

Eine noch relativ neue Entwicklung für werdende Eltern ist der 3D Ultraschall. Das ungeborene Kind lässt sich deutlich besser, als beim herkömmlichen Ultraschall erkennen. Dies war einigen Firmen und Eltern aber scheinbar noch nicht genug. Mit Hilfe eines 3D Druckers kann nun das Baby als Plastikskulptur gedruckt werden. Dies kann in Lebensgröße oder aber auch im Spaßformat als Schlüsselanhänger erfolgen. Vorreiter in diesem Bereich sind die USA und Japan.

Ein Skulpturen Projekt – The Digital Terracotta Army

Die legendäre Grabbeilage des chinesischen Kaisers Qin Shihuangdis wollte ein US Student als moderne Version nachdrucken. Dazu sollten Unterstützer Bilder von sich selbst einreichen, um den Soldaten ein Gesicht zu verleihen. Als modernes Thema wählte der Student den israelisch-palästinensischen Konflikt. Das Projekt scheiterte jedoch frühzeitig aufgrund fehlenden Kapitals.

Sexspielzeug mal anders

Weniger als Sexspielzeug und vielmehr als politische Botschaft ist wohl das Produkt des amerikanischen Dienstleisters „Shapeways“ zu bewerten. Es wurde ein Dildo hergestellt, der den russischen Präsidenten verkörpert. Als Sexspielzeug sollte dieses besondere Sex Toy jedoch, aufgrund des Materials, nicht verwendet werden, aber wer käme auch auf die Idee?

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Essen aus dem 3D Drucker

Auch wenn dies keine Erfindung für zu Hause ist, so werden Restaurants oder Großküchen möglicherweise Interesse an einem 3D Essensdrucker haben. Ein auswechselbarer Behälter versorgt den 3D Drucker dabei mit dem nötigen Rohstoff. Dies ist in dem Testobjekt bislang entweder Kartoffelbrei oder Marzipan. So lassen sich Speisen in schneller Abfolge genau so auf dem Teller anrichten, wie es gewünscht ist. Das Projekt mit dem Namen „Print2taste“ soll erste Geräte bereits Ende des Jahres ausliefern.

Insbesondere weniger begabte Konditoren werden sich über dieses Wunderwerk freuen. So gelingt der ganz individuell designte Kuchen mit prächtiger Marzipanverzierung.

Die Technik endet aber nicht bei der bloßen Gestaltung der Speisen. Die Zubereitung soll zukünftig komplett der 3D Drucker übernehmen, sodass in kurzer Zeit Änderungen vorgenommen werden können. Aus eckigen werden beispielsweise in Windeseile runde Pfannkuchen. In dieser Hinsicht bleibt die Zukunft aber abzuwarten. Derzeit liegt künstliches Essen weniger im Trend, es wird stattdessen mehr Wert auf Natürlichkeit gelegt.

Ob sich dich wieder ändern wird oder ob es der Lebensmittelindustrie gelingt, das Image von Künstlichkeit zu verlieren, bleibt offen.