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Virtual Reality

April 20, 2017

Was sind Virtual Reality-Brillen und gibt es diese schon aus dem 3D Drucker?

Wer kennt das nicht? In vielen Science-Fiction-Filmen sieht man Menschen mit Cyberbrillen. Das wollten sich Forscher nicht zweimal zeigen lassen. Schon in den 90er Jahren gab es die Ersten auch tatsächlich zu kaufen. Leider war die Funktionalität der Brillen kein Kassenschlager und sie verschwanden wieder aus den Verkaufsregalen. Der Preis, das aufwendige Herstellverfahren wie auch das Gewicht der Brillen luden den Träger nicht gerade zu positiven Erlebnissen ein. Von der Grafik, dem Sound und der Pixelauflösung mag man da noch gar nicht sprechen. Diese Cyberbrillen waren alles andere als funktionell.

Forscher gaben aber nicht auf und blieben an dem interessanten Thema dran. Sie wollten sich nicht geschlagen geben und arbeiteten intensiv an Verbesserungen.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene 3D Brillen unterschiedlicher Hersteller, welche den Gamer mit der 3D Grafik direkt ins Spiel schicken. Aber auch hier gibt es im Bereich der Erforschung, Herstellung und Vermarktung noch genügend Potenzial für Verbesserungen. Vor allem die Herstellungskosten und die Produktionsdauer sind Faktoren, die weiter optimiert werden können.

Eine der neusten, optimierten 3D Brillen ist die „Dive“. Sie stellt eine perfekte Mischung von Gamingspaß und 3D Technologie dar. Doch sie allein macht das Vergnügen noch nicht perfekt. Man braucht auf seinem Smartphone auch die passende App: NativeSensors.

Diese ermöglicht die genaue Lesung der Daten und übermittelt sie extrem schnell an die 3D Brille. Der Clou ist, dass der Hersteller der App diese kostenlos auf seiner Homepage anbietet. Also müssen sich Interessierte einfach die Dive Brille besorgen und die kostenlose App downloaden und schon kann es losgehen mit dem Spielvergnügen.

Wer es noch billiger braucht, kann sich den Bauplan für die Brille zum Ausdrucken mit dem 3D Drucker herunterladen. Die Linse muss man aber dennoch vom Hersteller kaufen. Viele Testpersonen empfanden die Variante des 3D Erlebnisses als sehr angenehm und spannend.

Welche 3D Brille ist denn jetzt die Beste für mich?

Viele Entwickler und Forscher arbeiten natürlich unermüdlich an weiteren, noch besseren Konzepten. Dennoch sind schon einige Brillen auf dem Markt erhältlich. Wichtig ist dem Kunden vor allem, dass er ein absolut perfektes Kinoprogramm mit der Brille erleben kann. Das heißt, die Grafik, die Schnelligkeit und auch die realistische Wahrnehmung dürfen keine Grenzen haben.

Zwei Auswahlmöglichkeiten gibt es bei den 3D Brillen. Bei der ersten Variante wird die Brille mit dem Computer oder mit der Konsole verbunden und das Signal somit übermittelt. Die zweite Lösung ist oft günstiger und daher mehr gefragt. Man nutzt einfach das bereits vorhandene Smartphone und steckt die VR-Brille dort ein.

Wer zusätzlich eine normale Sehhilfe benötigt, muss dennoch nicht auf den Cyberspaß verzichten. Die Brillen gibt es auch mit integrierter Lesestärke.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass nicht jede Brille kompatibel mit jedem Smartphone ist. Daher sollte man sich vor dem Kauf beim Hersteller informieren oder gleich eine Brille kaufen, die im Zweifelsfall auch über den Computer und die Konsole angeschlossen werden kann.

Kommen wir nochmal zur gedruckten 3D Brille!

Hat jemand bereits Erfahrungen mit den Druckern gemacht, ist das Thema der 3D Brillen eigentlich schon nicht mehr ganz so neu oder kompliziert. Was aber nicht heißt, dass man nicht ständig aktuelle Neuerfindungen präsentiert bekommt. Schließlich melden Erfinder auf der ganzen Welt fast täglich neue Erfolge auf dem Gebiet des 3D Druckens.

Was dabei sehr erfreulich ist, man kann die 3D Brillen mittlerweile mit Hilfe von detaillierten Anleitungen ganz einfach selber zusammenbauen. Dazu muss man sich nur ein paar Einzelteile extra besorgen und schon kann es losgehen. Voraussetzung ist natürlich, dass man einen 3D Drucker besitzt. Alles in allem ist das Zusammenbauen einer 3D Brille vom ersten Druck bis zum Anbringen der Linse sonst kein großes Problem. Die einzelnen Teile, wie das Kopfband aus dehnbarem Material und auch die Linse, kauft man bei namenhaften Onlineshops einfach dazu. Den Rest übernimmt der 3D Drucker. Die geeignete Software ist im Internet erhältlich und das Verbinden mit der App nicht schwierig, sodass man in wenigen Schritten seine eigene 3D Brille besitzt und in die virtuelle Welt eintauchen kann.